Die ersten National Snowboarding Championships at Suicide Six wurden zum ersten Mal im Jahr 1982 von einem Mann namens Paul Graves veranstaltet. Heute tragen diese Wettkämpfe den Namen Burton US Open – sie bilden das Finale der TTR-Tour. 12 Jahre später – also im Jahr 1994 – fand der erste "Air & Style Contest" in Innsbruck statt. Es handelt sich hierbei um eines der größten Freestyle-Snowboard-Events in ganz Europa. Dieses Festival legte den Grundstein für alle weiteren Großveranstaltungen dieser Art. Heute spricht man beim Air & Style Contest von einem sogenannten "TTR-6-Sterne-Event", also eine der bedeutendsten aller TTR-Veranstaltungen. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf dem sogenannten "Straight Jump" und auf dem Slopestyle. Bei Ersterem handelt es sich um Manöver, welche in Zusammenhang mit einer Sprungschanze (auch "Kicker" genannt) ausgeführt werden können. Beim Slopestyle dagegen wird ein Hindernisparcours aus unterschiedlichen Hindernissen in einem zusammenhängenden Lauf durchfahren – die Fahrt wird anschließend von der Jury bewertet.
Einen weiteren Höhepunkt erhielt die Sportart durch den X-Trail Jam, welcher zum ersten Mal im Jahr 1999 in der japanischen Stadt Tokio stattfand. Dieser Wettbewerb entwickelte sich zur größten Veranstaltung im gesamten Snowboardbereich – 2005 waren 75.000 Besucher anwesend (Rekord bei Snowboard-Wettkämpfen). Auch der X-Trail Jam ist einer von den bedeutendsten Wettbewerben der Ticket to Ride World Snowboard Tour (ebenfalls ein 6-Sterne-Wettbewerb). Diese Veranstaltung findet in einer großen Halle statt. In Japan ist Snowboarden außergewöhnlich populär. Im selben Jahr wie die X-Trail Jam starteten auch die Burton European Open Wettkämpfe in Laax in der Schweiz. Dieser Wettbewerb ist heute ebenso ein 6-Sterne-Wettkampf der TTR. In der Schweiz wurde zudem 2000 der erste O’Neill-Evolution-Contest durchgeführt. Zwei Jahre später fand in Norwegen die erste Artic Challenge statt. Die letztgenannte Veranstaltung ist als weiterer Konkurrenzwettbewerb zur FIS gedacht und wird von einem ehemaligen Fahrer der ISF koordiniert.