Im Vergleich zu einem Carving-Board oder einem Race-Board gibt es auch noch weichere Ausführungen bei den Snowboards; eine solche Ausführung wäre beispielsweise das bereits einmal kurz erwähnte "Freeride-Board". Dieses Board wurde vor allem für das Fahren in Tiefschnee konzipiert – man kann hiermit jedoch auch auf der Piste kleine Tricks machen oder carven. Damit man mit diesem Board auch Rückwärtsfahren kann, ist das Heck etwas aufgebogen. Das Heck bezeichnet man in der Fachsprache im Übrigen als "tail", das Rückwärtsfahren als "fakie". Meistens fährt man ein Freeride-Board mit einer Softbindung. Die Schaufel bei einem solchen Board ist im Idealfall lang, weich und zudem auch noch hoch, denn damit erhält man vor allem im Tiefschnee viel Auftrieb. Zugunsten des Auftriebs ist bei den Freeride-Boards auch die Position zur Mitte des Boards stark zurückversetzt. Noch länger als ein Freeride-Board – ebenfalls um viel Auftrieb im Tiefschnee zu erhalten – ist das sogenannte Longboard. Wie sich aus der englischen Bezeichnung dieses Boards bereits ableiten lässt, ist dieses Snowboard länger als ein herkömmliches ("long"). In der Regel liegt die Länge dieser Boards bei ungefähr zwei Metern. Auch in diesem Fall ist die Bindungsposition stark zur Mitte zurückversetzt – ebenfalls um mehr Auftrieb zu erhalten. Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen dem Freeride-Board und dem Longboard ist, dass auch Letzteres vor allem mit Softboots gefahren wird.